Zeitschrift zum Innovations- und Technikrecht
Zivilrechtliche (Haftungs-)Fragen bei der Drohnennutzung
Quelle: Zeitschrift zum Innovations- und Technikrecht 2025 Heft 04 vom 25.11.2025, Seite 172

Bevor auf die Thematik der Haftung bei Unfällen in Zusammenhang mit Drohnen näher eingegangen werden kann, müssen zum einen geklärt werden, was Drohnen im rechtlichen Sinne überhaupt sind und zum anderen die (allgemeinen) Prinzipien des zivilrechtlichen Einstehenmüssens für (fremde) Schäden erläutert werden, um sodann spezifische Haftungsfragen besser verstehen zu können. Im Detail werden daher zuallererst die legistischen Begrifflichkeiten dargelegt. Sodann werden kurz mögliche Einsatzfelder von Drohnen aufgezeigt und anschließend die internationalen Rechtsgrundlagen der Drohnennutzung umrissen. Schließlich sollen zivilrechtliche Rechtsbehelfe gegen unerwünschte Drohnennutzungen sowie allgemeine Prinzipien zur Haftung (bei Drohnenunfällen) und spezielle Schadenszenarien dargestellt werden. Abschließend darf noch auf die Versicherbarkeit derartiger Schäden Bezug genommen werden.

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Zeitschrift zum Innovations- und Technikrecht
„Proben, Testen, erst-mal-Machen“ – Neues zu Innovationen aus dem Sandkasten
Quelle: Zeitschrift zum Innovations- und Technikrecht 2025 Heft 04 vom 25.11.2025, Seite 157

Der Begriff vom „Innovationshindernis“ (barrier to innovation) zählt zum Standardvokabular der wirtschafts- und sozialwissenschaftlichen Innovationsforschung. Allzu oft liegt das Hindernis in einem der Innovation bzw. ihrer Entwicklung entgegenstehenden rechtlich-regulatorischen Rahmen. Einschlägige Regelungen sind zahlreich, komplex, aufwändig in der Befolgung oder ziehen (zu) hohe Kosten nach sich. …

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Zeitschrift zum Innovations- und Technikrecht
Vom Cyberangriff in die Insolvenz – Der Fall Fasana (2025) und Lehren für den Mittelstand
Quelle: Zeitschrift zum Innovations- und Technikrecht 2025 Heft 04 vom 25.11.2025, Seite 167

Der vorliegende Beitrag untersucht den Fall des mittelständischen Unternehmens Fasana GmbH, das im Mai 2025 infolge eines schwerwiegenden Ransomware-Angriffs innerhalb weniger Wochen Insolvenz anmelden musste. Der Fall gilt als exemplarisch für die gravierenden Folgen unzureichender Cyberresilienz in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) und verdeutlicht die multidimensionalen Risiken digitaler Angriffe. Ziel des Beitrags ist eine ganzheitliche Analyse des Vorfalls unter technischen, organisatorischen, forensischen und rechtlichen Gesichtspunkten. Auf Grundlage öffentlich zugänglicher Informationen und branchenspezifischer Sekundärliteratur wird der Angriff rekonstruiert und systematisch auf Schwachstellen in der IT-Sicherheitsarchitektur, im Governance-Modell sowie im Notfallmanagement untersucht.

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Zeitschrift zum Innovations- und Technikrecht
Technik und Recht, zwei Sprachen?
Quelle: Zeitschrift zum Innovations- und Technikrecht 2025 Heft 03 vom 26.08.2025, Seite 105

Es wird häufig gesagt, dass im Zusammenhang mit Technik und Recht wohl zwei unterschiedliche Sprachen bestehen; dabei ist aber weniger die Sprache gemeint, angesprochen sind die unterschiedlichen Denkkulturen. Mit einfachen Worten gesagt: Wenn der Techniker und der Jurist einen Gesetzestext lesen, kommen mitunter ganz unterschiedliche Auffassungen heraus. Von juristischer Seite betrachtet ist der Grund für die unterschiedlichen Interpretationen wohl darin zu sehen, …

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