Liebe Leserinnen und Leser,

in einem wirtschaftlichen Umfeld, das von ständigem Wandel, regulatorischen Neuerungen und wachsendem Wettbewerbsdruck geprägt ist, sind fundierte rechtliche und wirtschaftliche Entscheidungen bedeutsamer denn je.
Für Führungskräfte und Entscheider in Unternehmen ist BB IN-HOUSE UPDATE ein digitales exklusives MUST HAVE, das relevante Einblicke in aktuelle Entwicklungen an der Schnittstelle von Recht und Wirtschaft gibt.
BB IN-HOUSE UPDATE bietet 14-tägig ausgewählte unternehmensrelevante Beiträge aus unseren Rechtspublikationen gepaart mit Wirtschafts-News aus den Kernpublikationen der dfv Mediengruppe.
Viel VergnĂĽgen bei der LektĂĽre,

Ihre Marion Gertzen, BB IN-HOUSE

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Betriebs-Berater
KI-gestĂĽtzte KrisenfrĂĽherkennung als Compliance-Aufgabe
Quelle: Betriebs-Berater 2026 Heft 26 vom 22.06.2026, Seite 1480

Künstliche Intelligenz kann die Krisenfrüherkennung nach § 1 StaRUG qualitativ verbessern – von automatisierter Liquiditätsüberwachung bis zur Mustererkennung in Finanzdaten. Zugleich erzeugen der AI Act (VO (EU) 2024/1689) und die EuGH-Rechtsprechung zu Art. 22 DSGVO neue Compliance-Anforderungen, die bei der Implementierung zu beachten sind. Der Beitrag entwickelt eine praxistaugliche Compliance-Matrix, die StaRUG-Pflichten, AI-Act-Deployer-Anforderungen und datenschutzrechtliche Grenzen verzahnt, und gibt Geschäftsleitern, Syndici und Beratern eine Handlungsanleitung für die Einführung KI-gestützter Frühwarnsysteme.

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Wettbewerb in Recht und Praxis
Wenn Werte werben: Lauterkeits- und markenrechtliche Einordnung von Diversitätsaussagen
Quelle: Wettbewerb in Recht und Praxis 2026 Heft 07 vom 25.06.2026, Seite 837

Unternehmen nutzen Diversität, Offenheit und Inklusion zunehmend in ihrer externen Kommunikation und positionieren sich hierüber gezielt im Wettbewerb. Diversität fungiert dabei nicht nur als Ausdruck unternehmerischer Werte, sondern auch als wirtschaftlich relevanter Image- und Differenzierungsfaktor. Der Beitrag untersucht die rechtlichen Grenzen solcher Diversitätsaussagen aus lauterkeits- und markenrechtlicher Perspektive und zeigt Parallelen zum sog. Greenwashing auf.

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Europäisches Wirtschafts- und Steuerrecht
Ein neuer Akteur auf dem Feld des EU-Unternehmensrechts? Meet “EU Inc.”
Quelle: Europäisches Wirtschafts- und Steuerrecht 2026 Heft 03 vom 25.06.2026, Seite 172

Der Beitrag würdigt den (ihre ureigensten wirtschaftlichen Kompetenzen spiegelnden) Vorstoß der EU hinsichtlich der geplanten “EU Inc.” und beschäftigt sich sowohl mit dem einschlägigen Hintergrund und der Begründung zum relevanten VO-Vorschlag der Kommission als auch mit den zentralen Elementen dieses Vorschlags.

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Betriebs-Berater
Geopolitische Risikoberichterstattung deutscher kapitalmarktorientierter Unternehmen: Befunde, Best Practice und Handlungsempfehlungen
Quelle: Betriebs-Berater 2026 Heft 27-28 vom 29.06.2026, Seite 1578

Geopolitische Risiken und Unsicherheiten sind von der European Securities and Markets Authority (ESMA) und der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) für die Enforcement-Saison 2025 zum Schwerpunktthema ihrer Bilanzkontrolle erklärt worden. Und auch das Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) verlangt, unternehmensspezifische Wirkungsbeschreibungen zu Ereignissen wie dem Ukrainekrieg, der US-Zollpolitik oder zuletzt dem Irankrieg im Lagebericht, im Konzernabschluss und in den Sensitivitätsanalysen darzulegen. Der nachfolgende Beitrag wertet für den Zeitraum 2022–2025 die Geschäfts-, Quartals- und Ad-hoc-Berichterstattung der 40 DAX-Unternehmen und zusätzlich die der MDAX-Unternehmen, die über ihre hohe geopolitische Exponierung berichtet haben, aus, ordnet die Befunde am Prüfmaßstab der Aufsichtserwartungen ein und leitet Handlungsempfehlungen für Ersteller und Abschlussprüfer ab.

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Europäisches Wirtschafts- und Steuerrecht
Sprachvorgaben der Mitgliedstaaten, EU-Grundfreiheiten und -Grundrechte: Zum Status der nationalen Sprachidentität im EU-Binnenmarkt
Quelle: Europäisches Wirtschafts- und Steuerrecht 2026 Heft 03 vom 25.06.2026, Seite 156

Mitgliedstaatliche Vorgaben zur Verwendung der nationalen Amtssprache können in verschiedenen Konstellationen in Konflikt mit den EU-Grundfreiheiten geraten. Zugespitzt wird die Auseinandersetzung, wenn diese Vorgaben nicht nur die staatliche Kommunikation, sondern auch die Sprachwahl privater Wirtschaftsakteure erfassen, wie dies im hier behandelten Sachverhalt mit dem Lehrpersonal einer privaten Schule der Fall ist, das in englischer Sprache unterrichtet, dem aber dennoch Kenntnisse der Landessprache abverlangt werden. In vielen Fällen lässt sich die Vorgabe der Verwendung oder Beherrschung der nationalen Amtssprache schon durch Belange des Verbraucher- oder Arbeitnehmerschutzes rechtfertigen. Auch soweit eine solche Rechtfertigung ausscheidet, erkennt der EuGH den Schutz der nationalen Amtssprache als eigenständigen ungeschriebenen Rechtfertigungsgrund an; in diesen Konstellationen steigt aber die Rechtfertigungslast insbesondere für Vorgaben zur Sprachwahl von privaten Wirtschaftssubjekten.

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Wettbewerb in Recht und Praxis
Real or Fake? Transparenzpflichten in der Werbung nach Art. 50 KI-VO**
Quelle: Wettbewerb in Recht und Praxis 2026 Heft 07 vom 25.06.2026, Seite 830

Art. 50 KI-VO wird ab dem 02.08.2026 den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) in der Werbung prägen. Dies jedenfalls, wenn täuschend realistische KI-Inhalte geschaffen und werblich verwendet werden, für die ab diesem Zeitpunkt besondere Transparenzanforderungen gelten. Doch wann besteht überhaupt eine Pflicht zur Offenlegung von Deepfakes und wie kann eine Kennzeichnung „klar und eindeutig“ erfolgen, ohne die Werbewirkung zu unterlaufen oder Werbung mit Hinweisen zu überfrachten?

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Betriebs-Berater
Die EU harmonisiert das Insolvenzrecht – zumindest punktuell
Quelle: Betriebs-Berater 2026 Heft 26 vom 22.06.2026, Seite I

Der Weg zur europäischen Insolvenzrechtsangleichung ist um ein entscheidendes Kapitel reicher. Mit der Richtlinie (EU) 2026/799 zur Harmonisierung zentraler Aspekte des Insolvenzrechts ist am 21.4.2026 ein Rechtsakt in Kraft getreten, dessen Inhalt stets als politisch ambitioniert und dogmatisch kaum greifbar galt: Die (teilweise) Vereinheitlichung des Insolvenzrechts. …

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Europäisches Wirtschafts- und Steuerrecht
Digitale Souveränität – warum das mehr ist als Compliance!
Quelle: Europäisches Wirtschafts- und Steuerrecht 2026 Heft 03 vom 25.06.2026, Seite I

Europa hat es, offen gesagt, ein Stück weit versemmelt. Wobei man es Europa auch nicht wirklich vorwerfen kann. Denn nachdem man mit den Verträgen von Maastricht 1992 und Amsterdam 1997 erst auf einem guten Weg war, scheiterte 2004, vor inzwischen mehr als zwanzig Jahren, der Verfassungsvertrag und beerdigte damit die Ambitionen in Richtung eines echten europäischen Föderalstaats. …

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Diversity in Recht und Wirtschaft
“Nicht nett. Sondern notwendig.” Warum Haltung in der Touristik zum Wettbewerbsfaktor wird
Quelle: Diversity in Recht und Wirtschaft 2026 Heft 01-02 vom 17.06.2026, Seite 18

Die Touristik verkauft Weltoffenheit, Vielfalt und Begegnungen. Doch wenn es um Gleichstellung, Machtstrukturen oder Diversität geht, bleibt die Branche häufig erstaunlich leise. Gleichzeitig verändert sich der Arbeitsmarkt blitzschnell: Nachwuchskräfte wählen Arbeitgeber*innen zunehmend nach Haltung, Sichtbarkeit und Unternehmenskultur aus. Mit der Eventreihe aperiTTivo schafft Tourismus Turn bewusst Räume für unbequeme Diskussionen – und trifft damit einen Nerv, der weit über klassische Networking-Formate hinausgeht.

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