Wettbewerb in Recht und Praxis
Unternehmen zahlen, Organe haften? Zur RegressfĂ€higkeit von Kartellbußgeldern unter Art. 101 AEUV
Quelle: Wettbewerb in Recht und Praxis 2025 Heft 09 vom 21.08.2025, Seite 1133

Ob Unternehmen fĂŒr gegen sie verhĂ€ngte Bußgelder wegen eines Verstoßes gegen Art. 101 AEUV bei ihren Leitungsorgangen Regress nehmen können, ist sehr umstritten. Da hierbei auch Vorgaben des Unionsrechts zu beachten sind, hat der BGH dem EuGH eine entsprechende Vorlagefrage gestellt. Der vorliegende Beitrag setzt sich mit dem Vorlagebeschluss nĂ€her auseinander und bewertet diesen kritisch.

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Lebensmittel Zeitung
„Wir hoffen, dass das Kartellamt einschreitet“
Quelle: Lebensmittel Zeitung 2025 Heft 36 vom 05.09.2025, Seite 26

Franz-Olaf Kallerhoff, PrĂ€sident des Markenverbands, im LZ-Sommerinterview ĂŒber europĂ€ische Einheitspreise, Edeka und notwendige Entlastungen

Die Markenartikelindustrie ist mit der Bundesregierung nicht zufrieden und drĂ€ngt auf Reformen. VerbandsprĂ€sident Franz-Olaf Kallerhoff nimmt aber auch das Bundeskartellamt in die Pflicht, wenn es um Machtmissbrauch geht, und ĂŒbt bei Temu, Shein & Co. den Schulterschluss mit der Handelsbranche.

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Compliance-Berater
Das Auskunftsrecht nach Art. 15 DSGVO in der Fallarbeit nach Hinweisgeberschutzgesetz
Quelle: Compliance-Berater 2025 Heft 10 vom 18.09.2025, Seite 370

Das Hinweisgeberschutzgesetz (HinSchG) kann in der praktischen Fallarbeit zu Friktionen mit Auskunftsersuchen nach Art. 15 Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) fĂŒhren. Die diametralen Interessen von Auskunftsersuchenden und Personen, die vom Schutzschirm des HinSchG erfasst sind, können die erfolgreiche Fallarbeit interner Meldestellen in EinzelfĂ€llen deutlich erschweren und zu relevanten Haftungsrisiken fĂŒhren. Sowohl hinsichtlich des IdentitĂ€tsschutzes nach HinSchG als auch bei der InteressenabwĂ€gung im Zuge der Anwendung des § 29 Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) ergeben sich kritische Szenarien. Im Folgenden soll die Wirkung von Auskunftsersuchen nach Art. 15 DSGVO auf Fallarbeit und Hinweisgeberschutz erlĂ€utert werden und Meldestellen sowie Datenschutzbeauftragten eine Einordnungshilfe fĂŒr die Praxis liefern.

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Datenschutz-Berater
Welche Relevanz hat die NIS2-Richtlinie fĂŒr die Arbeit des Datenschutzbeauftragten im Unternehmen?
Quelle: Datenschutz-Berater 2025 Heft 09 vom 05.09.2025, Seite 235

Die NIS2-Richtlinie wird in Deutschland voraussichtlich bis Ende 2025 oder Anfang 2026 in nationales Recht umgesetzt. Ein Regierungsentwurf wurde bereits beschlossen und das Gesetzgebungsverfahren befindet sich in den letzten Phasen vor der Verabschiedung. Unternehmen sollten sich schnellstmöglich mit den neuen Sicherheitsanforderungen vertraut machen und entsprechende Maßnahmen treffen. Auch die Rolle des Datenschutzbeauftragten gewinnt hierbei zunehmend an Bedeutung. Dieser Artikel beleuchtet die GrundzĂŒge der NIS2-Richtlinie und welche Bedeutung dem Datenschutzbeauftragten im Kontext der Neuerungen zukommt.

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agrarzeitung
Reichensteuer möglich
Quelle: agrarzeitung 2025 Heft 35 vom 29.08.2025, Seite 4

CDU-Abgeordneter offen fĂŒr Steuererhöhungen und neue Erbschaftsregelungen

Berlin. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat den „Herbst der Reformen“ ausgerufen und damit eine umfassende Debatte ĂŒber Sozialstaatsreformen, Arbeitszeitflexibilisierung und Steuererhöhungen eingeleitet. Begleitet wird der Prozess von aktuellen Sondersitzungen des Haushaltsausschusses, der noch im September den Bundeshaushalt 2025 beschließen soll.

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Betriebs-Berater
Barrierefreiheitsanforderungen in der Praxis: HĂ€ufig gestellte Fragen zu EAA, BFSG und MStV
Quelle: Betriebs-Berater 2025 Heft 37 vom 08.09.2025, Seite 2051

Die Umsetzung der Vorschriften der Richtlinie (EU) 2019/882 ĂŒber die Barrierefreiheitsanforderungen fĂŒr Produkte und Dienstleistungen erfordert von Verpflichteten zum Teil ganz erhebliche Investitionen. Mangels transparenter Vorgaben und konkreter technische Anforderungen mĂŒssen Unternehmen genau prĂŒfen, wie sie ihre Compliance mit den Vorschriften zur Barrierefreiheit sicherstellen und Menschen mit Behinderung barrierefreien Zugang zu ihren Produkten und Dienstleistungen im Einklang mit den gesetzlichen Vorgaben ermöglichen können. Gerade Abgrenzungsfragen bereiten dabei erhebliche Schwierigkeiten.

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Compliance-Berater
Vom Stillstand zum BrĂŒckenschlag
Quelle: Compliance-Berater 2025 Heft 10 vom 18.09.2025, Seite I

Die europĂ€ische Debatte ĂŒber kĂŒnstliche Intelligenz und Datenschutz scheint von einem vermeintlichen Zielkonflikt geprĂ€gt. Oft wird suggeriert, die Notwendigkeit technologischer Innovation kollidiere mit dem Grundrechtsschutz, woraus eine strategische ZurĂŒckhaltung erwachse: Weil die EU nicht bereit sei, ihre strenge Regulierung digitaler Produkte aufzugeben, verliere sie an WettbewerbsfĂ€higkeit.

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