Recht der internationalen Wirtschaft
Die zivilrechtliche Haftung von Unternehmen in völkerrechtswidrig besetzten Gebieten
Quelle: Recht der internationalen Wirtschaft 2026 Heft 01-02 vom 30.01.2026, Seite 18

Ob in der Ukraine, den palästinensischen Gebieten oder der Westsahara – Unternehmen sind in völkerrechtswidrig besetzten Territorien besonderen rechtlichen Risiken ausgesetzt. Dort begegnen sie einer Herrschaftsordnung, die sich staatliche Gewalt rechtswidrig aneignet und privatrechtliche Strukturen entsprechend überformt. Der Beitrag geht daher der Frage nach, wann eine dortige wirtschaftliche Aktivität vor deutschen Gerichten eine Haftung auslösen kann. Hierfür werden die internationale Zuständigkeit, kollisionsrechtliche Fragen sowie mögliche deliktsrechtliche Haftungsmodelle analysiert und in aktuelle Entwicklungen eingeordnet.

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Lebensmittel Zeitung 5
Aussetzung des Lieferkettengesetzes gefordert
Quelle: Lebensmittel Zeitung 5 2026 Heft vom 30.01.2026, Seite 18

Erklärung von Verbänden gegen nationalen Sonderweg – Regierungsentwurf keine Entlastung

Die Regierungskoalition hatte die Abschaffung des Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes (LkSG) versprochen. Mit den nun geplanten Änderungen ist die Wirtschaft jedoch nicht zufrieden.

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Datenschutz-Berater
Datenschutzkonforme DurchfĂĽhrung von Penetrationstests und Grenzen der Betriebsratsbeteiligung
Quelle: Datenschutz-Berater 2026 Heft 01 vom 13.01.2026, Seite 20

IT-Sicherheit ist das Gebot der Stunde. Allein im Jahr 2024 ist durch Cybercrime nach der Studie Wirtschaftsschutz des BITKOM e. V. ein Schaden von 178,6 Mrd. Euro entstanden. Um Angriffen auf die IT-Infrastruktur eines Unternehmens präventiv entgegenzuwirken, sollten Penetrationstests (Pentests) ein essenzieller Baustein in der IT-Sicherheitsarchitektur eines jeden Unternehmens sein. Nicht selten sind die Tests sogar gesetzlich vorgeschrieben. Bei dieser IT-Sicherheitsmaßnahme gibt es jedoch einige datenschutzrechtliche Stolpersteine zu beachten. Zudem stellt sich die Frage, wie weitreichend das Unterrichtungs- und Mitbestimmungsrecht des Betriebsrats ist. Die Antwort hängt im Wesentlichen davon ab, inwieweit das jeweilige Unternehmen zur Durchführung von Pentests verpflichtet ist.

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Lebensmittel Zeitung 5
Konzepte fĂĽr den Krisenfall sind dringend gefragt
Quelle: Lebensmittel Zeitung 5 2026 Heft vom 30.01.2026, Seite 20

Stellenwert des Business-Continuity-Managements wächst – Kriegsbedingte Auswirkungen als eigenständige Risikokategorie / Von Anselm Elles

Die unsichere weltpolitische Lage erfordert von Unternehmen, sich ernsthaft auf Krisenszenarien aller Art vorzubereiten – bis hin zum Eintritt des Verteidigungsfalls.

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Betriebs-Berater
EuGH zu Massenentlassungsverfahren – Praxisfolgen und Sanktionsalternativen
Quelle: Betriebs-Berater 2026 Heft 04 vom 19.01.2026, Seite I

Arbeitgeber sehen sich bei Massenentlassungen mit den administrativ teils nur schwer zu bewältigenden Anforderungen des Massenentlassungsverfahrens konfrontiert. Danach müssen Arbeitgeber mit ihrem Betriebsrat (soweit vorhanden) ein Konsultationsverfahren durchführen und gegenüber der Agentur für Arbeit (AfA) eine Massenentlassungsanzeige (MEA) erstatten, wenn diese innerhalb von 30 Tagen so viele Entlassungen vornehmen, …

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Betriebs-Berater
Homeoffice auf ärztliche Verordnung? Zur arbeitsrechtlichen Relevanz und zum praktischen Umgang mit Homeoffice-Attesten
Quelle: Betriebs-Berater 2026 Heft 05 vom 26.01.2026, Seite 244

Spätestens seit der Corona-Pandemie und als Folge der fortschreitenden Digitalisierung hat die Arbeit im “Homeoffice” erheblich an Bedeutung gewonnen. Auch wenn zum Teil wieder auf eine Erhöhung der Präsenzpflicht gesetzt wird, gibt es auf Arbeitnehmerseite weiterhin ein hohes Interesse, die Anwesenheit im Homeoffice beizubehalten und nach eigenen Vorstellungen auszubauen. Dazu gehört auch die Idee, nur noch im Ausnahmefall das Büro aufzusuchen. Gelingt es nicht, darüber Einvernehmen zu erzielen, kann die Idee entstehen, den Arbeitgeber durch die Vorlage eines “Homeoffice-Attestes” zu zwingen, auf eine Präsenz im Büro zu verzichten. Nachfolgend soll aufgezeigt werden, welche rechtliche und praktische Fragen sich in diesem Zusammenhang stellen.

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